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DSGVO: SSL Zertifikat

DSGVO: SSL-Zertifikat

03. April 2018 DSGVO Programmierung Technik

Daten müssen verschlüsselt übertragen werden. Überall, wo Daten eingegeben und abgesendet werden, werden sie logischerweise auch übertragen. Dies kann bei einem Kontaktformular, einer Onlinebewerbung, einem Newsletterabo oder auch bei einem Kommentar in einem Blog und natürlich auch bei Bestellungen in einem Shop der Fall sein.
Siehe auch § 13 Abs.7 TMG ein „anerkanntes Verschlüsselungsverfahren zum Schutz von personenbezogenen Daten“.

SSL-Zertifikat bestellen und Website auf HTTPS umstellen

Eine sichere Datenübertragung wird durch ein sogenanntes SSL-Zertifikat gewährleistet.
Ein solches Zertifikat wird i.d.R. je Domain über Ihren Webhoster bezogen. Die Preise können stark variieren, je nach Anbieter und Variante des Zertifikates. Der Hoster ist nicht der Anbieter, sondern ein Vermittler. Die/der Endverbraucher:in bzw. User:in erkennt i.d.R. kein Unterschied zwischen den Zertifikaten. Je nach Browser wird irgendwo bei korrekter Einbindung des Zertifikates ein Schloss dargestellt.
Lassen Sie sich von Ihrer Agentur oder vom Webhoster beraten, ob Sie wirklich ein teures Zertifikat nutzen müssen. Diese können bei um die 300 EUR/Jahr liegen.

TIPP:
Für kleinere Websites reicht ggf. auch das kostenlose SSL-Zertifikat von Let´s Encrypt. letsencrypt.org
Nicht alle Hoster unterstützen das. Fragen Sie nach. Hier entstehen ggf. einmalige Kosten bei der Einrichtung sowie für die jährliche Erneuerung.

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